BNA-Sachkunde-Prüfungen nach § 11 TierSchG

Der BNA bietet seit September 2003 bundesweit annerkannte Sachkundeprüfungen i.S. des § 11 Tierschutzgesetz an.
Mit dem vorliegenden Konzept bietet der BNA eine Möglichkeit an, die Sachkundeprüfung nach § 11 Tierschutzgesetz abzulegen. Wir sind uns sicher, dass wir an uns und die Prüflinge hohe Ansprüche stellen. Mit der bundesweiten Anerkennung dieses Konzeptes ist erstmalig eine einheitliche, auf hohem Niveau befindliche und transparente Prüfung nach § 11 TierSchG möglich.

Die Prüfungen werden durch eine Prüfungskommission (Amtsveterinär, BNA-Vertreter und evtl. unabhängiger Fachmann) abgenommen und nach Erfolg zertifiziert. Dank der Schulungsordners und der Vorbereitungsseminare ist eine zielgerichtete Vorbereitung auf die Prüfung möglich, da die Inhalte der Schulungsordner prüfungsrelevant sind.

Dem Besuch des 2-tägigen Vorbereitungsseminars muss daher das Selbststudium des Schulungsordner vorausgehen. Im Vorbereitungskurs findet eine Wiederholung und Vertiefung des Basiswissens statt. Die maximale Gruppengröße der Schulungen liegt bei 15 - 20 Personen.
An den Lehrgang im obigen Umfang schließt sich die Sachkundeprüfung, die von einer Prüfungskommission bestehend aus einem Amtsveterinär, einem BNA - Vertreter und bei Bedarf einer weiteren fachkundigen Person abgenommen wird, an.
Jeder Prüfling muss sich vorher festlegen, zu welcher Tierart und / oder -gruppe - so weit sie als handelsrelevante Arten gelten und für die Heimtierhaltung geeignet sind - er geprüft werden möchte. Die Festlegung hat schriftlich und mindestens 14 Tage vor Prüfungsbeginn in der BNA-Geschäftsstelle vorzuliegen.

Die Prüfung erfolgt schriftlich und praktisch, jeder Teilbereich wird bewertet. Die Prüfungsunterlagen (schriftliche Prüfung / Prüfungsprotokoll) werden für eventuelle spätere Nachfragen in der BNA-Geschäftsstelle archiviert.

Verantwortlich für die Zulassung der Prüflinge und die Durchführung der Prüfung ist eine Prüfungskommission, der ein Amtstierarzt vorsteht.

Im Gegensatz zur bisherigen Praxis bietet die Sachkundeprüfung für alle Teilnehmer entscheidende Vorteile. Der Prüfling kann sich mithilfe der Schulungsordner und des Basisseminars gezielt vorbereiten. Hiermit ersetzt ein ausgewogenes pädagogisches Konzept die bisherige Konfrontation mit einer Literaturliste.

Ergänzend dazu findet die Prüfung unter Aufsicht einer Prüfungskommission, der ein Amtstierarzt vorsteht, statt.


Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.